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Pressebericht

Auftakt für Energiestaffel des Landkreises Rosenheim

CSU-Fraktion des Kreistages besichtigt Passivhausschule Brixlegg

Unter der Mithilfe des Passivhauskreises Rosenheim Traunstein e.V. (Mitglied sind u. a. viele Partner des Infozentrum Energie-Bau, z.B. Fritz Angele, Angele Architekten, Solaris Haustechnik, Lechner Holzbau,…) veranstaltete die CSU-Fraktion des Kreistages die Besichtigung der Hauptschule in Brixlegg/Tirol bei der 20 Bürgermeister und Kreisräte des Landkreises unter Leitung von Herrn Bürgermeister und Fraktionsvorsitzendem im Kreistag Stefan Beer sowie des Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner teilnahmen.

Der Bürgermeister von Brixlegg, Herr Robert Puecher begrüßte die Gäste aus dem Landkreis Rosenheim und Herr Franz Freundorfer, Geschäftsführer des Passivhauskreises Rosenheim Traunstein e.V. stellte in einem spannenden Vortrag die zwingende Notwendigkeit der Energieeinsparung im Bauen und als Antwort darauf das Bauen im Passivhausstandard dar.
In diesem Zusammenhang übergab der Passivhauskreises dem Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner die Energiestaffel Rosenheim, die im Landkreis Rosenheim derjenigen Gemeinde ausgehändigt wird, die ein energieeffizientes Gebäude plant oder ein Gebäude besonders energieeffizient sanieren will. MdL Klaus Stöttner persönlich hat die Schirmherrschaft für die Energiestaffel übernommen und in seiner Rede betont, dass die CSU dem energieeffizienten Bauen einen großen Stellenwert beimisst. Als erste Gemeinde übergab er dem Brügermeister von Oberaudorf, Herrn Hubert Wildgruber, die Energiestaffel. Die Gemeinde Oberaudorf plant die Sanierung des Kindergartens.
Von der CSU wird deshalb ebenfalls der Klimahauswettbewerb unterstützt, dessen Preisverleihung der Umweltminister Otmar Bernhard zusammen mit Dr. Wolfgang Feist vom Passivhausinstitut in Darmstadt auf der Frühlingsmesse in Rosenheim im Mai übernehmen wird.

Im Anschluss stellte der Bürgermeister von Brixlegg, Herr Robert Puecher, in einem beeindruckenden Vortrag die Hauptschule in Brixlegg von der ersten Idee bis zur Fertigstellung sowie die positiven Erfahrungen der fast einjährigen Nutzung vor.

Das Besondere an der Schule ist, dass sie in Passivhausbauweise erstellt wurde, einem Baustandard, den man, um es in der Autobranche auszudrücken, etwa mit einem 1-Liter-Auto vergleichen kann.
Da die Entscheidung für eine Lüftungsanlage wegen der gewünschten Luftqualität in den Klassenräumen bereits feststand, brauchte es nur noch Mehrinvestitionen von 72.000€ bei einem Bauvolumen von 6,2 Mio €, um den Passivhausstandard zu erreichen, und damit enorme Einsparungen beim Energieverbrauch zu erzielen. Der lag von Februar bis Dezember bei 2700l Heizöl für 3400m² Fläche. Die Hauptschule Brixlegg hat bereits mehrere Preise bekommen.
Beeindruckt von dem Vortrag, ergab sich eine rege Diskussion über die Passivhausbauweise. Da der Passivhausstandard bis 2015 wahrscheinlich Standard sein wird, ist es zwingend notwendig anstehende Renovierung und Neubauten unter diesem Aspekt zu planen.

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